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Magen-/Darminfektionen

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Magen-/Darminfektionen

Beitrag  Admin am Fr 2 Sep - 17:11



Magen-/Darminfektionen

zählen vor allem bei Hunden zu den häufigsten Erkrankungen. Da sie bei häufigerem Auftreten und/oder längerer Dauer zu ernsthaften Folgen (Dehydrierung, Geschwüre, Krebs) führen können, sollten sie unter allen Umständen unter tierärztlicher Kontrolle stehen.


Ursachen
können z.B. Futtermittelallergien/-unverträglichkeiten, verdorbenes Futter, Überfütterung, Vergiftungen (z.B. Medikamente, Chemikalien), verschluckte Fremdkörper, aber auch Bakterien, Viren, Parasiten sein.
Nicht zu vergessen: Stress schlägt auch Hund auf den Magen!

Kommt es öfter zu Infekten, sollte der Tierarzt auch evtl. Tumoren, Parvovirose oder Staupe  als Ursache ausschliessen.
Ältere Hunde neigen u.U. auch durch eine eingetretene Nierenschwäche zu Entzündungen des Magen-/Darmtraktes (Gastro-Enteritis).


Symptome
In der Regel äussern sich Magen-/Darminfekte als Durchfall (breiiger bis flüssiger Kot), häufigen, manchmal unkontrollierten, aber evtl. auch mit Anstrengung hervorgepressten Kot, wiederholtes Erbrechen (ggf. mit Blut/Schleim). Im Erbrochenen befinden sich oft auch Blut und/oder Schleim.

Wir bemerken oft stärkere Darmgeräusche unf übelriechende Blähungen.
Der Hund hat evtl. Bauchweh (dadurch ggf. gespannte Bauchdecke), zittert möglicherweise und mag nichts fressen. Stattdessen frisst er evtl. nur Gras. Ihm ist unwohl, er zieht sich zurück, ist müde und mag nicht so spielen oder laufen wie sonst. 
Einige Hunde verlegen auch ihre Ruheposition und den Ruheort auffallend häufiger als sonst (unruhiges Wandern).


Massnahmen
1. Nahrungskarrenz und Schonkost
Entlasten Sie den Verdauuungsapparat des Hundes durch a) einige Tage Nahrungskarrenz und b) leichtverdauliche Schonkost. Dadurch kann die Schleimhaut abheilen.

a) 1-2 Tage Nahrungskarrenz: Keine Angst, der Hund verhungert nicht. Seine Gene befähigen ihn, auch sehr viel länger ganz ohne Nahrung auszukommen. Reichlich frisches Wasser ist aber ein MUSS !!

b) Danach langsam ansteigend eine magen-darmschonende Kost füttern. Mit 40% der sonst üblichen Tagesmenge beginnen und 3 Tage lang täglich um 20% steigern.

Als Schonkost eignen sich leichtverdauliche, fettarme Futtermittel:

Reis, matschig gekocht, oder Reisflocken
Kartoffeln, gemust
Nudeln, weich gekocht
Möhren, gekocht (wenn roh, dann geraspelt)
Äpfel mit Schale, gerieben
Magerquark
Hüttenkäse
Eier, hart gekocht!
2 Tropfen Distelöl/Tag können zugegeben werden.

Nur wenig bis gar kein Fleisch (evtl. etwas gekochtes! Hühnchen). KEIN Rind!

1 kl. Prise Natrium-Bicarbonat tgl. ins Futter gemischt neutralisiert die Verdauungssäfte und dichtet die Magenschleimhaut ab.

Das Futter sollte Raumtemperatur haben und in vielen kleinen Portionen (6-8 pro Tag) verabreicht werden. Das belastet Magen und Darm nicht so stark.

Danach über weitere 3 Tage langsam steigend gewohntes Futter beigeben und Schonkost jeweils verringern.


2. Tierarzt
Dauern Durchfall, Erbrechen und Unwohlsein trotz Schonung länger als 3 Tage an, gehen Sie bitte unbedingt zum Tierarzt! Bei anhaltendem Wasserverlust gerät der Elektrolyt-Haushalt besonders bei jungen und sehr alten Hunden leicht durcheinander, und der Körper dehydriert trotz ausreichender Wasseraufnahme. Eine tierärztliche Überwachung ist dann auf jeden Fall notwendig bis lebensrettend. 

Zur Beruhigung der Darmwand kann der TA Medikamente verschreiben, die den Magen-Darmtrakt mit einem Schutzfilm überziehen, die Verdauungssäfte neutralisieren, Giftstoffe der Bakterien aufnehmen, den Kot eindicken und die Heilung beschleunigen. 


02.09. 2016
Ursula M. Weiss
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