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Scheren nicht für alle - Vorsicht Sonnenbrand!

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Scheren nicht für alle - Vorsicht Sonnenbrand!

Beitrag  Admin am So 16 Aug - 20:52

Warum Scheren zu Sonnenbrand führen kann



Normalerweise erfüllt das Fell unserer Hunde den von der Natur vorgesehenen Zweck: 
die Körpertemperatur konstant zu halten. Im Winter hält es Kälte ab und im Sommer Wärme. Darüber hinaus bietet es natürlich Schutz vor anderen Umwelteinflüssen und Verletzungen.


Auch in den heissen Sommertagen wirkt es prinzipiell isolierend und schützt gleichzeitig vor Sonnenbrand. Viele Hundebesitzer glauben aber, dass der Griff zur Schermaschine im Sommer angebracht sei, damit er nicht so "schwitzt" oder Luft an die Haut kommt. Sie sollten aber eigentlich wissen: Hunde können am Körper nicht schwitzen, da sie dort keine Schweissdrüsen haben. Sie schwitzen lediglich an den Fussballen und regulieren ihre Körpertemperatur bei Hitze ansonsten durch Hecheln.

Aber auch wenn ältere Hunde oder solche mit Kreislauf- oder Gelenkproblemen sich über ein kürzeres Fell bestimmt freuen und sich im Sommer wohler fühlen, und auch wenn kurzes Fell generell pflegeleichter ist, nach dem Schwimmen besser trocknet und man Parasiten leichter entdeckt, braucht nicht jeder Fellfreund im Sommer eine Schur...

Das Deckhaar schützt vor direkter Sonnenbestrahlung, Hitze, Nässe und Schmutz. Wird jedoch bei Hunden mit zweischichtigem Fell (double coated) die Unterwolle, die sich zwischen Deckhaar und Haut befindet, nicht regelmäßig und vollständig ausgebürstet, blockiert das die Luftzirkulation, denn die Durchlüftung bis auf die Haut und damit die Klimaschutzfunktionen des Deckhaars wird behindert. Natürlich ist dem Hund dann bei hohen Temperaturen zu heiß. 
Wird das Deckhaar durch Schur entfernt, kann das Fell die Haut vor Umwelteinflüssen nicht mehr schützen, und UV-Strahlen und Parasiten haben leichtes Spiel. Die heiße Unterwolle jedoch (das eigentliche Problem) wird durch das Scheren NICHT entfernt.

Was für Rassen ohne Unterfell (single coated), wie z.B. Yorkshires, Malteser oder Pudel, noch kein gravierendes gesundheitliches Problem darstellen mag, ist für Hunde mit zweischichtigem Fell, also Deckhaar mit Unterwolle (double coated), wie z.B. Golden Retriever, Leonberger, Möpse, Hütehunde, Labradore, Schäferhunde, Huskys usw., oft der Beginn einer Tragödie.

Durch wiederholtes Abscheren wird das Fell immer dichter, und es bildet sich noch mehr filzende, wärmende Unterwolle, und die Gesamt-Problematik verschlimmert sich, je öfter der Hund geschoren wird.


Häufige Schuren bei Rassen mit sehr langsam wachsendem Deckhaar lässt die Unterwolle noch sehr viel schneller nachwachsen und behindert gleichzeitig den Wuchs des Deckhaars. Kurz- oder Kahlscheren ist mittlerweile Hauptursache für die sogenannte
„Clipper Alopezie“
- einem Haarausfall mit dauerhafter Schädigung des Deckhaares.

Die Folge: Das Fell wächst nur noch stellenweise oder gar nicht mehr nach, und der Hund ist Sommer und Winter seines natürlichen Witterungsschutzes beraubt.
Lesen Sie mehr darüber unter Clipper-Alopezie

Das Motto daher:
AUSZIEHEN JA, NACKIG MACHEN NEIN!

Hunde mit zweischichtigem Fell sollten niemals geschoren, sondern nur von der Unterwolle befreit werden (wie Menschen ja auch ihre Unterwäsche ausziehen, wenn ihnen warm ist).

Dazu RICHTIG bürsten und kämmen, um die Luftzirkulation wiederherzustellen.
Das ist das Geheimnis, nicht das Kürzen des Deckhaars.

Bitte lassen Sie sich fachkundig beraten, bevor Sie Ihren Hund scheren (lassen). Auch richtiges Kämmen und Bürsten will gelernt sein.

Ursula Weiss
08. 08. 2015


 


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