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Vergiftungen: Symptome, 1. Hilfe

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Vergiftungen: Symptome, 1. Hilfe

Beitrag  Admin am So 16 Aug - 21:39

Vergiftungen (z.B. Schneckenkorn)


Oft kann man durch geeignete Maßnahmen das Ausmaß einer Vergiftung in Schranken halten, wenn man schnell und gezielt handelt. Wichtig ist, sich zu informieren, BEVOR es dazu kommt. 

Da es Hundehasser immer häufiger darauf anlegen, Hunde zu vergiften und nicht davor zurückschrecken, vergiftete oder z.B. mit Rasierklingen gespickte Köder auf beliebten Hundespazierwegen auszulegen oder in eingezäunte Gartengrundstücke zu werfen, müssem wir uns vorbereiten.

Um die körperlichen Anzeichen "normaler” Krankheiten von Vergiftungen besser unterscheiden zu können, sollen diese kurzen Tipps ein wenig beitragen.

Wenn man den Verdacht hat, dass der Hund einen giftigen Stoff aufgenommen hat, dann ist Eile geboten.

Wie kann man erkennen, dass der Hund Kontakt mit einem unverträglichen Stoff hatte?
Giftstoffe können durch Verschlucken (Köder), Einatmen (Dämpfe) oder Hautkontakt (Wälzen) in den Körper des Hundes gelangen. Ein untrügliches Anzeichen ist, dass der Hund aus unerklärlichem Grund

  • völlig apathisch herumliegt. Sehr oft tritt ein starker Speichelfluss auf
  • Unkontrollierte Zittern und
  • starke Krämpfe sind ebenfalls Begleiterscheinungen
  • Pupillenerweiterung... wie beim Menschen sollte man die Pupillengröße überprüfen. Jede anormale Größe (extrem kleine oder erweiterte Pupille) ist ein Warnzeichen
  • Durchfall und Erbrechen sind weitere unangenehme Symptome
  • Schnelle, schwere Atmung... Vergiftungen verursachen sehr oft eine auffällige (schwere, unnatürliche Frequenz) Atmung
  • Blutungen, Ergüsse... Schwere Vergiftungen gehen sehr oft mit Blutergüssen oder Blutungen einher

Erste Hilfe für den Hund
Zunächst heißt es für den Hundehalter: Ruhe zu bewahren und planmäßig vorgehen!

  • Sollte man noch Rückstände einer Vergiftungssubstanz (Fang, Rachen, Haut) feststellen können, müssen diese sofort entfernt werden. Wasser ist das geeignetste Mittel.
  • Sollten Dämpfe als Vergiftungsursache in Frage kommen, sollte sofort vorsichtig der Platz, an dem das Tier gefunden wurde, gewechselt werden, damit das Tier viel frische Luft bekommt.
  • Wird das Gift bereits im Magen vermutet, dann sollte Erbrechen nur dann herbei geführt werden, wenn das Tier bei Bewusstsein ist. Ansonsten besteht Erstickungsgefahr!!
  • Erbrechen herbeiführen​

Es ist sehr schwierig, einen apathischen Hund dazu zu bewegen, noch ein Brechmittel zu sich zu nehmen. Trotzdem sollte es versucht werden, sofern nicht der Verdacht besteht, dass ein ätzender Stoff zur Vergiftung geführt hat. In diesem Falle würde man wahrscheinlich einen noch größeren Schaden anrichten. Als Brechmittel hat sich das alte Hausmittel konzentriertes lauwarmes Kochsalzwasser bewährt. Insgesamt kann Wasser das Gift verdünnen und somit als hervorragendes Erstversorgungsmittel angesehen werden.

  • Aktivkohle geben (sofern der Hund noch bewusst schlucken kann). Aktivkohle ist die wichtigste 1. Hilfe-Massnahme, wenn der Hund Gift aufgenommen hat oder ein begründeter Verdacht besteht.
  • Sollte die Haut mit einem mutmaßlichen Giftstoff kontaminiert sein, ist lauwarmes Seifenwasser ein gutes Erste-Hilfe-Mittel.

Weiterführende Links: 
Dt. Ärtzeblatt. Aktivkohle-Aktivkohle-Sofortmassnahme-bei-oralen-Vergiftungen
Der Artikel behandelt zwar die Applikation bei (Klein)Kindern, ist aber inhaltlich durchaus auf Hunde übertragbar.

Management von Vergiftungen beim Kleintier
Der Link zeigt auch auf, welche Infos man als Halter dem behandelnden TA geben können sollte.
Lesen Sie auch unsere Empfehlungen zum Thema Giftköder.

Ursula M. Weiss
12.07.2015


 


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