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Zecken: richtige Entfernung

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Zecken: richtige Entfernung

Beitrag  Admin am So 16 Aug - 21:43

Zecken übertragen Krankheiten


Teils gefährlich, nicht nur für Hunde, sondern auch für Menschen.
Beispiele:
Babesiose ((Piroplasmose, auch als „Hundemalaria“)
Borreliose 
FSME (Frühsommermeningitis)
Canine Anaplasmose
Ehrlichiose
Hepatozoonose

​​Während die Zecke Blut saugt, filtert sie die brauchbaren Stoffe heraus und gibt die unbrauchbaren Stoffe zurück an den Körper des Wirts. Dabei können die erwähnten Krankheiten weitergegeben werden.

Dabei können gefährliche, sogar tödliche Krankheiten übertragen werden z.B.

  • Die Babesiose ist lebensgefährlich bei Hunden. Die roten Blutkörperchen werden befallen und zerstört, ähnlich wie bei der Malaria des Menschen. Daher wird die Krankheit auch häufig als „Hundemalaria“ bezeichnet.
  • Borreliose (Bakterienerkrankung) kann Gehirn und Nerven schädigen und Spätfolgen wie Gelenkentzündungen und Lähmungen verursachen. Neben Grippesymptomen können die Bakterien noch nach Monaten Nervenschmerzen oder Lähmungen (häufig im Gesicht) verursachen. Noch Jahre später können Gelenkentzündungen (oft im Knie) auftreten.  In Deutschland sind derzeit etwa ein Drittel dieser Zecken mit den Erregern infiziert, Tendenz steigend. Borreliose ist aber mit Antibiotika behandelbar, sofern dies schnell genug geschieht:

​Wenn an der Befallsstelle ein roter Fleck auf der Haut entsteht, der sich ausdehnt und von innen her verblasst, ist ein umgehender Arztbesuch dringend anzuraten.
Die Bakterien leben im Darm der Zecke. Bis sie in die Blutbahn des Hundes gelangen, dauert es nur max. 12 Stunden.

  • FSME (Viruserkrankung) kann ebenfalls Gehirn und Nerven schädigen und bleibende Schäden, wie Gelenkentzündungen und Lähmungen verursachen. Sie ist nicht durch Medikamente zu behandeln. Da helfen nur Schutzimpfungen. Etwa jede hundertste Zecke trägt das Virus in sich.

Um bei der Gelegenheit auch gleich mit einem Märchen aufzuräumen:
​Zecken fallen nicht von Bäumen, wie immer wieder behauptet wird. Sie leben im hohen Gras oder in Gebüschen und krabbeln von dort am Körper hoch, um Blut zu saugen. 

Zeckenschutz
Da die erwähnten Krankheiten teilweise sehr schwerwiegend sind, sollte der Hund einen zuverlässigen Zeckenschutz bekommen, der Zecken von vornherein abwehrt, denn jede Zecke ist potentiell gefährlich.

Auf dem Markt sind hierzu zahlreiche Präparate erhältlich:
Halsbänder (z.B. Scalibor), chemische Spot-ons (z.B. Frontline) mit teils erheblichen Nebenwirkungen, sowie zahlreiche natürliche Mittel (z.B. Kokosoel).

Nicht jedes Mittel wirkt bei jedem Hund gleich gut. Somit muss jeder Hundehalter testen, auf welches Präparat der eigene Hund am besten anspricht und welches Nebenwirkungsrisiko er eingehen möchte. Das ist angesichts zunehmender Resistenz der Zecken inzwischen ein mittelschweres Problem. Über Schwarzkümmelöl und Kokosöl höre ich viele positive Berichte von den Besitzern meiner Gasthunde - auch bezüglich anderer positiver Wirkungen auf die Gesundheit des Hundes (Hautprobleme, Allergien usw.) !

Sollte man nach dem Spaziergang doch eine Zecke entdecken: natürlich sofort entfernen!
​Wichtig ist dabei, dass die Zecke bei der Entfernung so wenig wie möglich „gestresst“ oder gequetscht wird. Die Entfernung sollte zudem schnell geschehen. Je mehr eine Zecke gedrückt, gequetscht mit Öl bestrichen oder sonstwie „gestresst“ wird, umso mehr mögliche Krankheitserreger können in den Körper des Wirts gelangen und umso höher ist das Risiko, denn bei Lebensgefahr erbrechen die Tiere ihren Darminhalt samt Krankheitskeimen in die Wunde. ​

So geht's:
Entsprechend der Zeckengröße einen entsprechenden Zeckenhaken auswählen und unter den Kopf der Zecke schieben. Das geht einfach und ohne Druck auf die Zecke auszuüben. 2-3 mal drehen, und die Zecke löst sich ohne Überreste. Es können sich keine Infektionen oder Entzündungen durch Rückstände entwickeln.

Die Mundwerkzeuge der Zecke sind mit Widerhaken besetzt, die es ihr ermöglichen, sich in der Haut zu verankern. Beim einfachen Herausziehen entsteht ein erheblicher Widerstand, der die Zecke stresst oder gar den Körper vom Kopf abreisst. Beim Drehen geschieht dies nicht. 


​​Mehr Wissenswertes über Zecken

Ursula M. Weiss
21.07.2015


 


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