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Grannen

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Grannen

Beitrag  Admin am Di 18 Aug - 4:33

Grannen - Gefahr im Sommer


Ende Mai bis Ende August sind die Ähren reif und gelb, verlieren ihre Feuchtigkeit und werden spitz wie Nadeln. Dann haben Hundehalter es mit dem Problem "Grannen" zu tun.
    
Eine Granne ist eine Samenspelze (Teile der Ähre) von Getreide und getreideähnlichen Kräutern, deren „vorderes Ende“ rau, hart und spitz ist wie die Spitze einer Nadel, nur zusätzlich mit kleinen Widerhaken. Dadurch kann sich die Granne in jedes Gewebe regelrecht bohren und sehr schnell auch in tiefere Schichten vordringen und weiterwandern.

Das „hintere Ende“ der Granne sieht aus wie viele gespreizten Drähtchen, wodurch sich die Granne, wenn sie erstmal an einer Stelle (Gewebe oder Organ) festsitzt, nur noch in eine Richtung, nämlich mit ihrer Spitze nach vorne bewegen kann.

Beim Vorbeistreifen bleiben Grannen gern im Fell des Hundes hängen, der sie wegen der Widerhaken nicht abschütteln kann. So gerät die Granne immer tiefer ins Fell und dringt ziemlich schnell in Gewebe oder Organe des Hundes ein, wo sie weiter wandert. Besonders betroffen sind die Pfoten des Hundes wegen ihrer dünnen Hautschicht im Zehenzwischenraum, sowie Körperöffnungen wie Ohren, Nase oder Auge. 

Die häufigsten Opfer sind Hunde mit längerem Fell und schlappohrige Hunde, aber grundsätzlich kann jeder Hund sich eine Granne einfangen.

Vorbeugung
Die beste Vorbeugung ist Vermeidung. Gehen Sie in der Zeit von Mai bis September einfach nicht über abgeerntete Felder oder ausgedörrte Wiesen (wo ja auch viele Zecken ihr Unwesen treiben), sondern bleiben Sie auf Wegen oder im Wald.

Während der Grannen-Zeit empfiehlt es sich auch, ggf. das Fell im Zwischenzehenbereich und um die Ohren leicht zu kürzen. So können sich deutlich weniger Grannen im Fell verfangen.

Kontrolle
Ein Hund sollte nach einem Spaziergang immer gründlich kontrolliert werden. Am besten fährt man mit einem Kamm durch das Fell, z.B. mit Flohkamm oder Zupfbürste), achtet auf "Verhakungen" und kontrolliert Pfoten und Ohren. Wichtig ist aber auch die Kontrolle von Augen und Maul. 

 
                            Zupfbürste (Furminator)                   Flohkamm

Entdeckt man die Grannen nicht gleich, bohren sich die Grannenspitzen wie ein Schiffchen in und durch die Haut und wandern dann sehr schnell weiter. Sie sind dadurch oft derart schwer aufzufinden, daß der Tierarzt detektivische Ermittlungsarbeit betreiben muß. Es kommt zwischenzeitlich zu Vereiterungen (obwohl die Granne an der vereiterten Stelle nicht zwangsweise sitzt !) die einem unerklärlich erscheinen, wenn man die Ursache nicht kennt. Die Position einer Granne, wenn sie erstmal zu wandern begonnen hat, ist durch Röntgen oder andere Techniken nicht zu ermitteln!


Je nachdem, wo die Granne steckt, kommt es meist zu folgenden typischen Symptomen: 

Granne im Ohr
Vor allem Hunde mit Hängeohren (Cocker-Spaniel, Beagle, Pudel usw.) werden oft zu Opfern, da sich das Ohr beim Springen über das Feld immer auf und ab bewegt. Beim Heruntersausen der Ohren schlägt sich der Hund die Grannen regelrecht in den Gehörgang.
 
Symptome 
Plötzliche Kopfschiefhaltung, permanentes und heftiges Kopfschütteln unter Schmerzlauten, Schmerzreaktionen meist schon bei Berührung der betroffenen Kopfseite.
 
Maßnamen
NICHT selbst entfernen, sondern möglichst bald (innerhalb der ersten 24 Stunden) einen Tierarzt aufzusuchen, um die Granne aus dem Ohr entfernen zu lassen. Dies ist in den allermeisten Fällen (> 90%) - bei sachkundiger Vorgehensweise möglich.
 
Granne im Auge

Trifft die Spitze der Granne den Augapfel im 90°-Winkel, also frontal auf die Hornhaut, kann es zu massiven Hornhautdefekten, im schlimmsten Fall sogar zum Hornhautdurchbruch kommen. 
In vielen Fällen bohrt sich die Granne jedoch in die Bindehäute der Augenlider, oft auch im Bereich hinter dem sog. dritten Augenlid, und steckt dann regelrecht fest.

Symptome
Der Hund kneift plötzlich das betreffende Augenlid zusammen, wischt sich immer wieder mit der Pfote über die Augenregion oder „schrubbt“ mit dem Kopf am Boden entlang.

Maßnahmen
Auch hier bitte NICHT selbst entfernen, sondern möglichst bald den Tierarzt aufsuchen. Hornhautverletzungen können fatale Folgen bis hin zum Verlust des Auges haben!

Granne in der Nase
Symptome 
Heftige Nies-Attacken, die immer wieder anfallsweise auftreten. Oft auch wässrig-blutiger Nasenausfluss.

Maßahmen
Klarheit kann letztlich auch hier nur eine entsprechende Untersuchung durch den Tierarzt ergeben.
 
Granne in den Pfoten
Sind die reifen, dürren Samenspelzen bereits auf den Boden gefallen (meist ab Mitte bis Ende Juni) steigt die Gefahr, dass sich unsere Hunde diese beim Laufen durch Wiesen und Felder in die Pfoten spießen. 
Aber meist sind die Grannen bereits innerhalb weniger Minuten so tief ins Gewebe der Pfote eingedrungen, dass sie am Ende des Spazierganges vom Hundehalter manchmal schon gar nicht mehr gesehen werden können.
 
Symptome (meist erst 1-3 Tage später)
Stärkere oder schwächere Lahmheit, nach zwei bis vier Tagen häufiges Lecken an der betroffenen Pfote, Rötung und Schwellung im Zwischenzehenbereich. Meist entwickelt sich dann ein klassischer Abszess.
 
Maßnahmen
Findet man nach dem Spaziergang eine Granne, sollte diese sofort mit einer Pinzette entfernt werden, damit man sie auch wirklich komplett erwischt, bevor sie anfängt, zu wandern. Die Wunde anschließend desinfizieren!  

Ist die Granne nicht zu sehen oder steckt sehr tief, bitte NICHT selbst entfernen, sondern zum Tierarzt. 
 
Ursula M. Weiss
18.08. 2015


 


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