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Koliken / Blähungen - Symptome, Massnahmen

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Koliken / Blähungen - Symptome, Massnahmen

Beitrag  Admin am Mi 19 Aug - 19:04

Kolik und/oder Blähungen


Blähungen sind verstärkt auftretende Gase im Magen-Darmbereich des Hundes (Flatulenz), die beim Entweichen extrem stinken, da sie u.a. aus Methan und Schwefelverbindungen bestehen.
Oft sind Blähungen Zeichen für gestörte Verdauung, die meist mit schlecht verdaulichem Futter zusammenhängt. Das kann und sollte dann geändert werden.
Es gibt aber auch schwerwiegendere Gründe.

Symptome

  • Pupse (manchmal ununterbrochen)
  • Blubbern und Rumoren im Bauch des Hundes
  • laute Magen-/Darmgeräusche, Rumpeln im Bauch
  • der Hund stinkt
  • der Kot stinkt
  • ggf. Appetitlosigkeit
  • ggf. Durchfall
  • ggf. Erbrechen
  • ggf. Gewichtsabnahme
  • der Hund macht einen Buckel (siehe weiter unten "Kolik")
  • der Hund macht ggf. einen dicken Bauch, Achtung (DD!) -> Symptome beachten siehe unten  -> evtl. Magendrehung!!
  • bei akut auftretenden Verdauungsproblemen auch immer an Vergiftungen denken -> Informationen, Symtome, 1. Hilfe hier:  Vergiftungen

Mögliche Ursachen

  • Futterunverträglichkeit (z.B. Milchprodukte)
  • qualitativ minderwertige Nahrung
  • zu viele oder ungesunde Leckerlis
  • individuelle Veranlagung für bakterielle Gärungsprozesse im Darm
  • Futtermittelallergie - für Hunde sind Tischabfälle, Essensreste oder generell menschliche Nahrungsmittel ungeeignet oder sogar schädlich
  • Schlucken von Luft durch zu schnelle, hastige Nahrungsaufnahme - kurzschnäuzige Hunde (z.B. Bulldogge, Boxer, Mops) haben die Neigung, beim Fressen und Trinken Luft zu schlucken
  • Fehlgärungen im Darm durch schlecht verdauliches Futter
  • Aufnahme von fremdem Kot oder Aas beim Freilauf ( Pferdeäpfel, Kuhfladen, Schafkot bis zu Menschenkot, etc.)
  • Darm- oder Darmschleimhautentzündung
  • Magen-Darm-Infektionen oder Entzündungen
  • Reizdarmsyndrom mit schleimigen Durchfall
  • Giardien-Infektion
  • chronischer Durchfall
  • Parasiten oder Würmer
  • Folgen einer länger dauernden Antibiotika-Behandlung mit negativem Einfluss auf die Darmflora (Ungleichgewicht)
  • Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse

Massnahmen der Futtermittelumstellung

  • Schonkost: Hühnchen und ungesalzener Reis (Milchreis, matschig gekocht)
  • generell: optimal sind drei Mahlzeiten am Tag
  • die bisherige Zugabe von Nahrungsergänzungsmitteln und Enzympräparaten testweise reduzieren oder abbrechen, da diese möglicherweise die Darmflora negativ beeinflussen
  • bei alten Hunden mit Blähungen: Umstellung auf Seniorenfutter
  • auf jegliche Art von Getreidefütterung verzichten!

Fütterungsverhalten und Gewohnheiten überprüfen und ggf. ändern

  • den Bauch des Hundes massieren, um die Gase zu lösen
  • Rotlichtlampe oder Wärmflasche auf den Bauch (Wärme wirkt krampflösend)
  • Handfütterung bei Luftschlucken bei Hunderassen mit kurzen Schnauzen
  • Futter und Wasser aus einem erhöhten Futternapf anbieten, falls der Hund Luft beim Fressen schluckt 
  • nach jeder Mahlzeit Gassi gehen (Bewegung regt die Verdauung an und hilft, die entstehenden Gase schon unterwegs loszuwerden)
  • um den Magen-Darm-Trakt zu entlasten, dem Hund statt einer großen Mahlzeit mehrere kleine Mahlzeiten anbieten
  • wenn der Hund mit anderen Hunden zusammenlebt und frisst (Futterkonkurrenz): um zu hastiges Hinunterschlucken des Futters zu vermeiden, den Hund in Ruhe allein fressen lassen
  • generell ungestörtes Fressen: den Hund beim Fressen in Ruhe lassen
  • gegen Luftaufnahme wegen zu hastigen Fressens: sehr grossen runden Kieselstein in den Futternapf legen. Im Handel gibt es auch 'Anti-Schlingnäpfe'
  • täglich dem Hund genügend Auslauf geben. (Bewegung ist immer gut für die Verdauung)

Hausmittel gegen Blähungen

  • gemahlenen Kümmel unters Futter mischen
  • Kümmeltee zu trinken geben, dazu Kümmelkörner 10 Min. in Wasser köcheln, absieben und gut abkühlen lassen. Ggf. mittels einer kleinen Einmal-Plastikspritze ins Maul geben (ganz langsam seitlich in die Backentasche)
  • Kümmel-Fenchel-Anis-Tee (als fertige Mischung) als Wasserersatz anbieten
  • Fencheltee geben, um den Magen-Darm-Trakt zu beruhigen
  • 1 TL Orangensaft zum Futter geben
  • Heilerde (Apotheke oder Budni) ins Futter mischen
  • Harzer Käse gegen 'Kotfressen' geben. Der Harzer Käse stinkt wie das, was die 'Kotfresser' so mögen
  • Sab Simplex aus der Apotheke. Es stammt aus der Humanmedizin und wird nicht nur erfolgreich bei Babys (3-Monats-Koliken), sondern auch bei Welpen gegen Blähungen und Völlegefühl eingesetzt (ca. 2 - 3 mg beim erw. Hund)

Um eine gezielte Therapie durchführen zu können und Verschlimmerungen zu vermeiden, muss die Ursache der Blähungen bei Ihrem Hund ermittelt werden. Als Halter können Sie dazu dem Tierarzt wertvolle Anhaltspunkte geben.
Gehen Sie obige Liste kritisch durch, prüfen Sie, ob eine der möglichen Ursachen auf Ihren Hund zutreffen könnte und teilen Sie Ihrem Tierarzt diese Beobachtung mit. Möglicherweise lassen sich durch einfache Präventionsmassnahmen (z.B. andere Fütterung) künftige Blähungen und Verschlimmerungen verhindern.

Koliken
Darmkoliken entstehen hauptsächlich durch viel eingeschlossene Luft im Darm, die nicht entweichen kann. Die sich daraus entwickelnden Beschwerden sind krampfartige, sehr schmerzhafte Bauchschmerzen.

Da Hunde meist kaum Schmerzen erkennen lassen, sind Koliken nicht leicht zu erkennen.

  • Wenn der Hund sich aber anders benimmt als sonst (z.B. Kontakt vermeidet)
  • seine Wirbelsäule verkrümmt 
  • gar einen Buckel macht 
  • oder, was auch oft zu beobachten ist, minutenlang das Hinterteil in die Höhe streckt bei auf dem Boden liegenden Vorderpfoten (ähnlich der Spielaufforderung )

ist mit einer Darm-Kolik zu rechnen! (-> gleich zum Tierarzt!)

Im Zweifel immer (!) zum Tierarzt oder in die Tierklinik.
Häufige und/oder extreme Blähungen haben meist ernste Ursachen. Diese müssen dringend ermittelt werden. 

Bei Anzeichen einer Magendrehung sofort zum Tierarzt (akute Lebensgefahr!).
Dazu hier mehr: 1. Hilfe bei Magendrehung.


Ursula M. Weiss
19.08. 2015


 


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