Navigation

Main
Dienstleistungen
Veranstaltungen
Preise / Termine
Hunde...Hunde
über mich
Bewertungen
Wuff-News
Werbung
Videos / Audios
Zitate
Gästebuch
Impressum/Kontakt
Die neuesten Themen
» Hogwarts School auf Upjers / Upologus Welt 2
So 5 Feb - 23:11 von Admin

» Magen-/Darminfektionen
Fr 2 Sep - 17:11 von Admin

» Autoscheibe bei Hitze straffrei einschlagen ?
Sa 14 Mai - 18:52 von Admin

» Sam, dein bester Kumpel
Fr 13 Mai - 21:36 von Admin

» Krallenschneiden beim Hund (Pfotiküre :-)
Fr 13 Mai - 15:09 von Admin

» Tierschutzhunden Eingewöhnung erleichtern
Mi 16 März - 13:04 von Admin

» Regenbogenbrücke
Mo 1 Feb - 15:50 von Admin

» Suchhunde, Pettrailer - Mantrailer
Do 28 Jan - 17:02 von Admin

» Silvesterangst begegnen
So 10 Jan - 21:50 von Admin

» Hundehalter-/Sitter-Haftpflichtversicherung
Di 5 Jan - 10:33 von Admin

» Schlaf - wieviel braucht der Hund ?
So 20 Dez - 11:21 von Admin

» Streuner gehen zur Beerdigung einer alten Dame
Mo 7 Dez - 12:36 von Admin

» Kekse getreide-/glutenfrei
So 6 Dez - 20:36 von Admin

» Fieber bei Hunden
Sa 5 Dez - 13:49 von Admin

» Festtagstorte mit Hack
Do 3 Dez - 16:55 von Admin

Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Wer ist online?
Insgesamt sind 3 Benutzer online: 0 Angemeldete, kein Unsichtbarer und 3 Gäste :: 1 Suchmaschine

Keine

Der Rekord liegt bei 91 Benutzern am So 17 Jan - 15:44

Gesetz über das Halten von Hunden (HundeG)

Neues Thema eröffnen   Eine Antwort erstellen

Dogcare4u :: Themen :: Wuff-News :: G

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Gesetz über das Halten von Hunden (HundeG)

Beitrag  Admin am Fr 28 Aug - 16:54

Gesetz über das Halten von Hunden (HundeG)


Schleswig-Holstein schafft  als erstes deutsches Bundesland die umstrittene RASSELISTE für gefährliche Hunde ab.

Ab 01.01. 2016 heißt das Gesetz nicht mehr "Gesetz zur Vorbeugung und Abwehr der von Hunden ausgehenden Gefahren" (GefHG) sondern "Gesetz über das Halten von Hunden" (HundeG).

Kernstück dieser lange erwarteten Neuregelung ist, dass nicht mehr eine Rasse an sich, sondern einzig und allein das individuelle Verhalten eines Hundes entscheidend dafür ist, ob er als gefährlich eingestuft wird. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass kein Hund von Natur aus gefährlich ist oder bereits gefährlich geboren wurde, sondern dass das Problem in den meisten Fällen am anderen Ende der Leine liegt.

Allgemeine Pflichten
Grundsätzlich galt und gilt, dass alle Hunde (egal, welcher Rasse) so zu halten sind, dass von ihnen keine Gefahren für die öffentliche Sicherheit ausgehen. Zu beachten sind u.a.:

  • Leinenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen und Grünflächen, Fußgängerzonen, Märkte, öffentliche Gebäude, Verkehrsmittel u.a.
  • Mitnahmeverbote in bestimmten Einrichtungen, z.B. Kirchen, Theater, Badeanstalten oder Kinderspielplätzen
  • Kennzeichnungspflicht - anhand einer Plakette, eines Chips o.a. muss der Hundehalter zu ermitteln sein
  • Verbot der Ausbildung von Hunden mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität
  • Pflicht, Verunreinigungen durch den Hund unverzüglich zu entsorgen

Sachkundenachweis
Darüber hinaus müssen nun alle Hundehalter in Norddeutschland, deren Hund bereits als gefährlich eingestuft wurde, eine theoretische und praktische Sachkundeprüfung mit dem Hund ablegen, um diesen weiterhin halten zu dürfen. Wer durchfällt, darf sein Tier nicht weiter behalten. Hunde, die bereits als gefährlich eingestuft worden waren, können nach einem bestandenen Wesenstest wieder resozialisiert und von den vorher erteilten Auflagen befreit werden. 

Damit liegt es künftig einzig und allein an Vernunft, Verhalten und Hundesachverstand des Halters, ob er für seinen Hund ein sicherer Führer ist.
Diese theoretische und praktische Sachkundeprüfung soll künftig von behördlich anerkannten Personen wie Hundetrainern, Tierärzten oder Rettungshundeführern abgenommen werden können.

Für alle anderen Hundehalter ist die Sachkundeprüfung keine Pflicht. 

Steuerlicher Anreiz
Mit der Erteilung eines Sachkundenachweises sollen aber auch steuerliche Vorteile für Hundehalter geschaffen werden. Den Gemeinden/Ämtern steht es frei, Hundehaltern, die eine Sachkundeprüfung nachweisen, Ermäßigungen bei der Hundesteuer zu gewähren. Auch wer die Sachkundeprüfung freiwillig ablegen möchte, kann in den Genuss der Ermäßigung kommen. 

Ein erhöhter Hundesteuersatz für aufgrund ihrer Rasse bisher als gefährlich eingestufte Hunde entfällt mit dem automatischen Widerruf der Einstufung ab 2016. Für Hunde, die auch nach dem neuen Gesetz als gefährlich eingestuft werden, können die Kommunen jedoch weiterhin höhere Steuern verlangen.

Ursula M. Weiss
28.08. 2015


 


Unseren News-Radar kostenlos per E-Mail erhalten?
 
kostenl. Radar
avatar
Admin
Admin
Admin

Pfötchenpunkte : 74

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

Neues Thema eröffnen   Eine Antwort erstellen

Dogcare4u :: Themen :: Wuff-News :: G

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum antworten