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Schlaf - wieviel braucht der Hund ?

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Dogcare4u :: Themen :: Wuff-News :: S

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Schlaf - wieviel braucht der Hund ?

Beitrag  Admin am Fr 18 Sep - 12:53

Wieviel Schlaf braucht der Hund ?


hundemüde...

Hunde sind den Katzen genetisch ziemlich ähnlich, nur ziehen sich Katzen aufgrund ihrer Selbständigkeit zurück, wenn sie Ruhe brauchen. Hunde tun das oft nicht (mehr) und müssen es ggf. wieder lernen.
Aus eigenem Antrieb würde der Hund wesentlich länger schlafen und ruhen, wenn man ihn liesse, denn er hat seiner Natur entsprechend ein sehr ausgeprägtes Ruhebedürfnis, das das menschliche bei Weitem übersteigt. Dass er diesem heute oft nicht genug nachkommt oder nachkommen kann, liegt einerseits an seinem Umfeld (Lärm, Stress usw.), andererseits an den Anforderungen, die seine Menschen an ihn stellen und wozu er gezüchtet wurde. Hütehunde (z.B. Border-Collies) wurden z.B. zum Hüten von Schafherden gezüchtet, Jagdhunde (z.B. Beagle oder Dackel) zum Jagen, der Deutsche Schäferhund ist ein Wachhund - da sagt die Rassebezeichnung schon, worum es geht: 
Tätigkeiten, die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit erfordern.
Diese Hunde sind allseits bereit und sagen selten mal "lass mich, ich bin müde".

Wieviel Schlaf braucht der Hund ?
Wild lebende Haushunde, z.B. in Italien oder Spanien, leben (noch oder wieder) mit ihrem gesunden Schlafrhythmus. Unseren Haushunden ist das Erkennen ihres Ruhebedürfnisses zwar ebenso angeboren, das Beharren darauf allerdings wurde bei vielen Rassen, wie oben gesagt, im Prinzip abgezüchtet. Das heisst, der Hund beansprucht seine Ruhezeiten nicht mehr oft. Der Mensch hat dem Hund damit aber nicht unbedingt einen Gefallen getan.

Erwachsene Hunde können zwischen 15-20 Stunden am Tag ruhen, Welpen, Senioren oder kranke Hunde sogar bis zu 22 Stunden - ähnlich wie Katzen. Dazu zählt auch das Abhängen und Dösen. Wenn ein Hund also viel ruht, dann ist das keineswegs schlecht, sondern notwendig. Allerdings... in der Tiefschlafphase befinden sich Hunde meist nur ca. 8-9 Stunden - in der Regel an das Schlafverhalten von Herrchen und Frauchen angepasst.
Das Dösen in den leichten Tagschlafphasen ist jedoch nicht so erholsam wie der Tiefschlaf, denn die Hunde wachen dabei sehr schnell auf, können aber genau so schnell wieder eindösen. Ein Schlafmangel kann damit nicht wirklich kompensiert werden. Nach einem langen, anstrengenden Tag brauchen Hunde, ebenso wie wir Menschen, einen tiefen und erholsamen Schlaf. Dabei kann und soll es zu Streßabbau durch Traumphasen oft auch mal unruhig zugehen. 

Permanenter Schlafmangel wurde an Mäusen, Hunden und an Menschen untersucht. Alle zeigten dieselbe Entwicklung: 


Bei Hunden heisst das: 
Im 1. Stadium wurden die Hunde überdreht, 
im 2. unkonzentriert, grobmotorisch und fahrig,
im 3. nervös und schnell reizbar, und 
im 4. aggressiv und kränklich. 
Im 5. Stadium dann erkrankten sie schwer bis chronisch.

Aggression ist also oft kein schlechtes Benehmen, sondern eine Warnung, dass der Hund überfordert ist. Spätestens in diesem Stadium muss eingegriffen werden, bevor irreparable körperliche Schäden am Hund oder seinen Mitmenschen auftreten!

Aber auch wenn der Hund dauerhaft "nur" zu lange wach und aktiv ist, kann er das Tagesgeschehen im Schlaf nicht mehr verarbeiten und damit keinen Streß abbauen. Gestresste Hunde werden auch aggressiv und ernsthaft krank. Durch Schwächung des Immunsystems wird die gesamte Körperabwehr geschwächt, wodurch (wie auch beim Menschen) verschiedene Krankheiten ausgelöst werden können: u.a. Allergien, neurologische Störungen, Krebs bis hin zu Organversagen. 

Wie können wir unseren Hund überzeugen, sich mehr Ruhe zu gönnen?
Wir tun also unseren Lieblingen keinen Gefallen, wenn wir ihnen den ganzen Tag Action bieten. Sie werden es anfänglich evtl. zögernd, aber irgendwann dankbar annehmen, wenn sie sich zwischendurch Ruhezeiten nehmen können. Da unsere Hunde Rituale und vorhersehbare Tagesabläufe mögen, bietet es sich an, Ruhezeite nach einem bestimmten Tagesrhythmus einzuplanen und sie ins Körbchen zu schicken, wenn sie sich die Ruhe nicht freiwillig nehmen. In der ersten Zeit evtl. dazusetzen, beruhigend streicheln oder massieren, bis sie einschlafen.

Schlafplatz bequem genug?
Die meisten Hunde haben ein Körbchen, auch wenn sie einen Korb bräuchten. Der Hund soll sich nämlich strecken können, um seine Gelenke zu dehnen und besser zu entspannen. Das ist in zu kleinen Körbchen nicht möglich. Der Korb sollte also mindestens so lang sein wie der Hund. Wenn bei einem zu kleinen Körbchen keine Alternative angeboten wird, muss Hund sich auf den harten Boden legen... für Fellnasen mit Tendenz zu Arthrose nicht so gut.

Der Schlafplatz sollte auch keinen zu weichen Untergrund haben, damit der Hund nicht einsinkt und sich beim Aufstehen mühsam "rausschälen" muss, was ebenfalls belastend für empfindliche Gelenke (gerade bei grossen Hunden) sein kann.

Da Hunde von den Wölfen abstammen, welche als Raubtiere gerne einen Überblick über die Umgebung haben, wäre er bestimmt auch über einen erhöhten Platz glücklich, der sich auch nicht unbedingt in der hintersten Ecke eines tagsüber nicht benutzten Zimmers befinden sollte. Der Hund braucht als Rudeltier auch den Anschluß zu seinem Rudel.
Zugluft bekommt ihm übrigens ebenso schlecht wie uns, und die Nähe von Heizkörpern meidet er auch gern. Ein geschützter Platz (gern auch mit einem Dach), wo er alles im Blick hat, wäre ihm vermutlich am liebsten. Beobachten Sie Ihren Hund, wo er sich am liebsten aufhält, und machen Sie das zu seinem Kuschelplatz.


Allen Fellnasen einen erholsamen Schlaf und süße Träume!


Ursula M. Weiss
18.09. 2015


 


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Re: Schlaf - wieviel braucht der Hund ?

Beitrag  Jan am Sa 19 Dez - 21:01

Hallo,
mein Hund schläft meistens ausgestreckt auf der Seite.
Ich habe gelesen das Hunde das machen wenn sie sich wohl und sicher fühlen. Stimmt das habt ihr da auch Erfahrungen?

Jan
Gast


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Re: Schlaf - wieviel braucht der Hund ?

Beitrag  Admin am So 20 Dez - 11:21

Hallo und danke für Deine Frage.
Ja, man kann schon einiges an der bevorzugten Schlafposition unserer Fellnasen ablesen. 
Wenn dein Hund also gern auf der Seite schläft, bedeutet dies zuallererst, dass er diese Position für sich als sehr bequem empfindet. Aber es kommt darin natürlich auch sein inneres Befinden zum Ausdruck. Er fühlt sich sicher, geborgen, und ihm fehlt es an nichts.


Hunde, die in dieser Position schlafen, zählen meist zum sorglosen "happy-go-lucky"-Typ und sind ihren Besitzern treu ergeben.


 


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