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Schmerzen beim Hund

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Schmerzen beim Hund

Beitrag  Admin am Fr 30 Okt - 15:38

Schmerzen beim Hund




Ein wichtiges Thema, denn es beeinflusst seine gesamte Lebensqualität. Die wierderum hängt ab von seinem Wohlbefinden und seiner Gemütslage. Das Wesen des Hundes wird stark durch Schmerz- besser durch Schmerzfreiheit! - geprägt.

Schmerz kann zu Verhaltensänderungen führen
Man möchte meinen, dass ein kranker Hund nicht unbedingt in der Gegend herumspringt wie das blühende Leben. Doch das kann ein Trugschluss sein. Großer Bewegungsdrang ist nicht unbedingt ein Zeichen für Gesundheit oder Schmerzfreiheit beim Hund. GERADE bei Schmerzzuständen zeigen einige Hunde vermehrte Aktivität, teils sogar Hyperaktivität, denn die Endorphinausschüttung beim Laufen und Jagen lindert oder nimmt den Schmerz kurzfristig, aber eben nur vorübergehend. 

Von Aggression bis hin zu Hyperaktivität – auf Schmerzen können Hunde also unterschiedlich und überraschend reagieren. Man sollte das auch bei Begegnungen mit anderen Artgenossen berücksichtigen.

Wie definiert man Schmerz und wie erkennt man ihn?
Hunde jammern nicht. Sie geben, im Gegenteil, meistens 150% bis sie umfallen. Und sie werden auch nicht sagen "Ich habe Rücken" oder "Mein Gott habe ich einen Brummschädel". Viele Hunde „verstecken“ ihren Schmerz sogar bewusst, um auf keinen Fall als "Invaliden" aufzufallen. 

Die Schmerzempfindlichkeit ist, wie bei Menschen, auch bei Hunden verschieden. Manche schreien bereits beim kleinsten Schmerz, anderen wiederum sieht man selbst schlimmste Schmerzen kaum an. Die meisten Hunde zeigen ihre Schmerzen kaum (zumindest nicht die chronischen) oder haben einfach nicht die Möglichkeit, darauf aufmerksam zu machen. 

- Vielleicht lahmt er oder gibt ab und zu einen Schmerzlaut von sich. Aber ist das ausgeprägt genug, dass man es mitbekommt? Und wenn, versteht der Halter es auch sofort als das, was es ist oder schreibt er es dem Zufall zu? 
- Vielleicht treten diese Veränderungen schleichend auf, und man geht nicht sofort zum Tierarzt, weil man das fortschreitende Alter des Hundes dafür verantwortlich macht? 
- Oder man nimmt es gar nicht erst wahr?
- Oder weiß der Halter, dass der Hund Schmerzen hat? Hat er evtl. sogar Schmerzmedikamente im Haus, oder will rt die Nebenwirkungen von Medikamenten vermeiden? Hofft rt, dass es nicht schlimmer wird und lässt seinen Hund Schmerzen leiden?
Das sind Fragen, die jeder für sich beantworten muss, denn er allein ist für seinen Hund verantwortlich, bestimmt sein ganzes Leben und oft auch den Zeitpunkt seines Todes.

Wir Hundehalter sind somit auch diejenigen, die ihren Hunden Schmerzen nehmen können - sei es mit Hilfe eines Tierarztes, mit Medikamenten, naturheilkundlichen Mitteln, Physiotherapie, eigenen geeigneten Maßnahmen oder - am besten - durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen.

Was kann bei Hunden zu Schmerzen führen?
Letztlich alles was bei Menschen Schmerzen hervorruft, kann sie auch beim Hund verursachen.
Jeder Halter sollte also die möglichen Anzeichen für Schmerz kennen, um seinem Hund helfen zu können, denn er ist auf ihn angewiesen! Wie also stellt man fest, ob der Hund Schmerzen hat?

Typische Schmerzäußerungen
Akute Schmerzen

  • Aufschreien
  • Stöhnen, Winseln
  • halb geschlossene Augen
  • Zittern
  • Hecheln, Schwitzen
  • beschleunigte bzw. flache Atmung
  • Entlastung der betreffenden Körperstellen

Chronische Schmerzen
Sie sind weitaus schwieriger zu identifizieren, denn chronische Schmerzen zeigen Hunde kaum oder nur indirekt an. Daher bleiben gerade sie, seien sie noch so schlimm, oft unentdeckt. 
Es ist daher wichtig, seinen Hund genau zu beobachten und zu wissen, wie er sich normalerweise verhält. Nur dadurch bemerken wir kleinste Verhaltensänderungen, die wir als Schmerzzustände identifizieren und behandeln (lassen) können.

Checkliste

  • pinkelt der Hund vermehrt oder ist er auf einmal nicht mehr stubenrein?
  • vermeidet er bestimmte Bewegungen oder führt diese nur zögerlich aus (z.B. ins Auto springen, Treppen steigen)?
  • gibt es Kommandos, die der Hund nicht (mehr) gerne ausführt?
  • hat sich sein Gangbild verändert (lahmt er zeitweise - z.B. nach dem Aufstehen, geht er nach einer Ruhephase kurz steifer und erst nach einigen Schritten wieder flüssiger)?
  • gibt es Berührungen, die der Hund nicht (mehr) mag (z.B. am Kopf) oder bei denen er vermehrt beschwichtigt (also z.B. sich über die Nase leckt oder gähnt)?
  • haben sich seine Freßgewohnheitgen geändert (Freßunlust oder -gier, kaut er „eigenartig“)?
  • gibt es Verhaltensänderungen, die keine Ursache haben (z.B. ist der Hund übermäßig aktiv/ruhig oder aktiver/unruhiger als früher, wirkt er gestresster, unaufmerksamer, wird er in letzter Zeit öfter mal aggressiv, wenn andere Hunde auf ihn zulaufen, obwohl er sonst immer unproblematisch gewesen ist)?
  • zittert er anfallsweise oder anhaltend?
  • wirkt die Rückenmuskulatur verhärteter als früher?
  • ist der Rücken evtl. auch nach oben hin gekrümmt?
  • Hechelt der Hund vermehrt?
  • hört der Hund weniger als früher?
  • trinkt er verhältnismäßig viel?
  • hat sich sein Fell verändert (z.B. struppiger, stumpf oder fettig)?
  • wie ist der Geruch des Hundes? Hat sich der verändert?
  • sind die Ohren sauber?
  • sind die Augen sauber oder hat sich ihr Ausdruck verändert?
  • wirkt das Gesicht eingefallen? 
  • gab es vor der Verhaltensänderung einen medizinischen Eingriff oder eine Untersuchung?

Der eigene Halter sieht oftmals Veränderungen seines Hundes nicht, da er ihn ständig vor Augen hat. Deshalb fragt man evtl. einen guten Freund, der den Hund länger nicht gesehen hat, sich diesen genauer anzusehen. Vielleicht fällt ihm ja eher etwas auf. 

Schmerzformen
Anlaufschmerz
Schmerzen beim Aufstehen nach einer Ruhezeit, einige Meter steifer und/oder hinkender Gang, kurz danach Besserung (hat sich "eingelaufen") = typisches Zeichen für Arthrose.

Ruheschmerz
ist ggf. für den Halter schwer erkennbar. Es können sich Arthrosen, aber auch z.B. Erkrankungen innerer Organe, ggf. auch Krebs dahinter verbergen. Daher ist hier der Gang zum TA dringend zu empfehlen.

Belastungsschmerz
Lahmt nach einer gewissen Belastungszeit = Verdacht auf z.B. Gelenkentzündung.

Was können wir tun?
Falls sich das Gefühl oder der Verdacht meldet, dem Hund geht es nicht gut, sollte wir immer auf unser Bauchgefühl hören! Lieber einen Gang zum Tierarzt zu viel als einen zu wenig. Der Tierarzt ist natürlich auf unsere Hilfe und Beobachtungen angewiesen. Deshalb beobachten wir unseren Hund genau und sprechen alle Auffälligkeiten an - inwiefern sie was zu bedeuten haben, kann der Tierarzt besser beurteilen.

Wurden Beschwerden bei unserem Hund festgestellt, so können wir die ärztliche Therapie evtl. mit Massagen unterstützen. Da es dafür aber auch Kontraindikationen gibt, sollte das im Zweifel mit dem TA abgesprochen werden. Ich konnte meinen letzten Hund (Schäferhund-Mischling) trotz schwerer Arthrose mit Physiotherapie und Massagen bis zu seinem 14. Lebensjahr relativ schmerzfrei halten!  

Ich biete betroffenen Haltern und ihren Hunden daher Massagen für Hunde an und würde mich freuen, Euch weiterhelfen zu können. 


Nur ein schmerzfreier Hund ist ein glücklicher Hund.


 


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