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Suchhunde, Pettrailer - Mantrailer

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Suchhunde, Pettrailer - Mantrailer

Beitrag  Admin am Do 28 Jan - 17:02

Suchhunde, Pettrailer - Mantrailer 


Der gute Riecher der Hunde
Während der Mensch sich in seiner Umwelt überwiegend über die Augen orientiert, ist das bei den Hunden ihre Supernase. Im Laufe der Evolution hat sich der Geruchssin beim Hund als Hauptfaktor bei der Bewältigung  überlebenswichtigster Aufgaben. Sie gehören daher zu den "Nasentieren". 

Hunde nehmen ihre gesamte Umwelt in der Hauptsache über die Nase wahr:
Sie dient nicht nur zur Aufnahme aller Geruchsstoffe aus der Luft, sondern auch der Lufterwärmung, -reinigung und -befeuchtung. Der Geruchssinn hilft dem Hund beim Finden von Nahrung und der Suche nach Geschlechtspartnern, er warnt ihn vor Feinden oder Feuer. Ausserdem sorgt der Geruchssinn auch dafür, dass der Hund auch andere Informationen über seine Umwelt erfährt, die er für sein eigenes und für das Überleben seines Rudels braucht. Deshalb ist er auch permanent damit beschäftigt, "zeitunglesend" an allem und jedem herumzuschnüffeln. 
  
Beim Vergleich zwischen den Fähigkeiten der Hundenase mit der Nase des Menschen ist der Hund Sieger aller Klassen:

  • Das Riechhirn des Hundes macht ca. 1/8 des gesamten Gehirns aus. Dringen Riechpartikel in die Nase ein, lösen sie Reize aus, die vom Gehirn erkannt, eingestuft und, vor allen Dingen, auch gespeichert werden. 
  • Die Oberfläche der Riechschleimhaut eines kleinen Hundes beträgt bereits 25 cm² (Teckel 80 cm², Bloodhound 250 cm²), die des Menschen ist dagegen nur 2-3 cm² groß. 
  • Ein kleiner Hund hat ca. 65 Mio. Riechzellen (Teckel ca. 80 Mio. Bloodhound 250 Mio.), ein Mensch nur 5-10 Millionen.
  • Versuche haben ergeben, dass die Hundenase z.B. Buttersäure in einer hundert bis einhundert Millionen Mal größeren Verdünnung wahrnehmen kann als die Menschennase.
  • Im Gegensatz zur Menschennase funktionieren beim Hund beide Nasenlöcher separat.
  • Auch im Unterscheiden verschiedener, sich überdeckender Gerüche sind Hunde uns „einige Nasenlängen vorraus“. Deshalb werden sie gerne als Rettungs- oder Jagdhunde eingesetzt.
  • Die Hundenase ist aber auch noch für das Wahrnehmen von Wärme zuständig, da der Hund zwar Kältesensoren, aber keine Wärmesensoren am Körper besitzt!

All diese Vorzüge macht sich der Mensch von Anbeginn der Domestizierung des Hundes zunutze. Ob als Wach- oder Rettungshund, ob bei der Jagd, bei der Spuren- oder Vermisstensuche, bei Fahndungen nach Rauschgift und illegalen Waren oder bei der Hilfe im Alltag: Hunde werden in vielen Situationen eingesetzt. Sogar die US-amerikanische Armee entwickelt derzeit eine "elektronische Hundenase".

DEN typischen Such- oder Rettungshund gibt es eigentlich nicht. Jedoch bestimmt die Gesichtsform des Hundes einerseits die Durchstromzeit und -menge der Luft und, andererseits Oberfläche und Anzahl von Geruchszellen und -papillen. Und natürlich muss ein Hund, der seine Verwendung auf diesem Gebiet finden soll, bestimmte Merkmale aufweisen:

  • Der Körperbau sollte, dem Einsatzgebiet entsprechend, mittelgroß bis groß und nicht zu schwer sein, damit die körperliche Leistungsstärke gewährleistet ist. 
  • Wesensfestigkeit und Leichtführigkeit sollten ebenfalls zu den Stärken gehören, die ein Such-, bzw. Rettungshund mit sich bringen muss.

Spezielle Rassen wurden besonders auf bestimmte Wesensmerkmale gezüchtet und eignen sich somit besonders gut für den Einsatz als Suchhunde. Was Ausstattung, Leistung und Effektivität seiner Nase angeht, schlägt der Bloodhound jedoch selbst Urvater Wolf!

Suchhunde
Jährlich entlaufen mehrere tausend Hunde und Katzen in Deutschland. Die Gefahren für ein herrenloses Tier sind groß. 

Suchhunde sind inzwischen unter den Stichworten "Dogtrailer - Pettrailer - Mantrailer" weltweit in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt, und entsprechende Seminare schiessen wie Pilze aus dem Boden. 
Auch wenn der Einsatz von Suchhunden - vor allem kurz nach Entlaufen eines Tieres - durchaus Erfolge bringen kann, kann er auch gewisse Gefahren bergen, die eine fachkundige Beratung durch gut ausgebildete Suchhunde-Führer unter Abwägung aller Vor- und Nachteile erforderlich machen. Wir möchten daher hier einige Punkte an die Hand geben:

Wer sich als Halter für einen solchen Einsatz entscheidet, sollte sich trotz allen Stresses vorab den Rat qualifizierter Suchhunde-Führer einholen. Die Entscheidung für oder gegen einen solchen Einsatz sollte nach Abwägung aller Umstände immer zum Wohl des vermissten Tieres getroffen und nicht vom eigenen Vorteil bestimmt sein. 
Wenden Sie sich daher an ein Suchhundeteam mit fundierter Ausbildung, gut tdrainierten Suchhunden, mind. 2-jähriger Erfahrung und entsprechenden Referenzen, das sich der aus einer solchen Suche ergebenden Gefahren bewusst ist und Sie vor allem anderen hierüber eingehend aufklärt.
Geregelte Ausbildungsinhalte und anerkannte Prüfungen gibt es auf diesem Gebiet leider (bisher) nicht. Deshalb lassen Sie sich nicht von "Zertifikaten" eines Laien-Wochenendseminars beeindrucken, sondern fragen Sie bekannte Profis an oder lassen Sie sich Empfehlungen durch neutrale Organisationen wie z.B.  Gesucht gefunden BRD  geben.

Finden und sichern sind bei weitem nicht dasselbe!

Abzuwägen gilt:

  1. Anders als ein vermisster Mensch sieht ein Tier in dem herankommenden Suchteam nicht die Rettung, sondern eher eine drohende Gefahr. Es wird also nicht warten, sondern evtl. in Panik fliehen. Schlimmstenfalls rennt es dabei auf Straßen oder Schienen und wird erfasst. Kommt es zu schweren Unfällen, endet das leider nicht selten nicht nur mit dem Tod des Tieres... haftar ist immer der Tierhalter.

  2. In jedem Fall wird das Tier gezwungen, seine Energien für eine sinnlose Flucht zu vergeuden, was seine Überlebenschancen verringert.

  3. Es wird mit jedem Fehlversuch misstrauischer und dadurch immer schwerer zu sichern.

  4. Wird das Tier durch die Versuche komplett aus dem Gebiet verjagt, in dem es sich u.U. relativ sicher gefühlt hat und wo sich gute Chancen geboten hätten, es mit etwas Geduld z.B. durch Einrichtung von Futterstellen und Lebendfallen zu sichern.

  5. Auch ein evtl. bereits ansitzender Narkoseschütze kann die erhoffte schnelle Sicherung nicht vornehmen, wenn es nicht (mehr) zur erwarteten Stelle kommt.

Empfohlen wird der möglichst rechtzeitige Einsatz von Suchhundeteams daher z.B. bei:
• sehr kranken Tieren
• verletzten Tieren (z.B. nach einem Unfall)
• alten Tieren (die in ihrer Mobilität sehr eingeschränkt sind)
• Tieren, die mit Leine entlaufen sind und möglicherweise irgendwo hängen bleiben könnten.

Abgeraten (da ein Einsatz u.U. mehr Gefahren als Nutzen bringen würde) wird in erster Linie bei:
• verängstigten Tieren oder
• unsicheren Tieren

Aber das Für und Wider bleibt immer eine Einzelfallentscheidung, da es auch von Charakter und Verhalten des vermissten Tieres, aber auch des/der Suchhund/e abhängt.

28.01. 2016
Ursula M. Weiss


 


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