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Krallenschneiden beim Hund (Pfotiküre :-)

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Krallenschneiden beim Hund (Pfotiküre :-)

Beitrag  Admin am Fr 13 Mai - 15:09



Warum müssen Krallen gekürzt werden?
Hundekrallen wachsen ein Leben lang, da sich die Krallen beim Laufen abwetzen. Bei vielen Hunden wachsen sie jedoch schneller als sie sich abnutzen: Einge Hunde halten sich viel drinnen auf oder die Krallen nutzen sich z.B. auf weichem Rasen oder Waldboden nur wenig ab. Bei Hunden, die viel auf harten Untergründen laufen (z.B. Asphalt) oder leidenschaftlich buddeln und graben, ist Krallenschneiden seltener oder gar nicht nötig. 

Lange Krallen können Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat haben, sind schmerzhaft, verursachen Behinderungen beim Laufen (auf glattem Untergrund findet der Hund z.B.nicht genügend Halt) sowie Haltungsschäden. Außerdem kann sich der Hund beim Kratzen oder Laufen damit auch selbst verletzen. Letztlich können die Krallen einwachsen und sich entzünden. Manche Hunde versuchen selbst, ihre zu langen Krallen abzubeißen. Dabei besteht die Gefahr, dass sich der Hund eine Kralle ganz ausreißt.

Manche Hunderassen besitzen sog. "Wolfskrallen" (Daumenkrallen, Afterklauen) an der Innenseite der Hinterläufe - ein evolutionäres Überbleibsel ohne Funktion. Sie berühren beim Laufen nicht den Boden und müssen daher ebenfalls gepflegt und geschnitten werden, da sie sonst schmerzhaft einwachsen können.

Wann schneidet man Krallen?
Kurz gesagt: Wenn sie beim Stehen den Boden berühren. 
Je länger die Krallen sind, desto tiefer wachsen die Blutgefäße in die Kralle hinein (s. Bild ganz oben), so dass man immer weniger kürzen kann. Bei regelmässigem, minimalem Kürzen (ggf. Feilen) alle paar Tage bilden die Blutgefäße sich aber relativ schnell wieder zurück, so dass die Krallen irgendwann auch wieder normal lang geschnitten werden können.

Idealerweise haben korrekt und regelmässig gekürzte Krallen, wie gesagt, KEINEN Bodenkontakt und nur ein Minimum an Blutgefässen. Dann reicht es, sie alle 2-3 Wochen zu kontrollieren/kürzen - ggf. sogar nur mit Feile.

Vorbereitung ist die halbe Miete
Machen Sie sich künftiges Schneiden leicht und bereiten Sie den Hund am besten in einem spielerischen Training vor und belohne Stillhalten mit vielen Streicheleinheiten. Der Hund sollte bereitwillig zulassen, dass Sie seine Pfote in der Hand halten und die Krallen berühren. 

Machen Sie ihn auch mit Nagelfeile und Krallenzange und den Geräuschen vertraut, die diese verursachen. Halten Sie im nächsten Schritt die Pfote des Hundes gut mit einer Hand fest und setzen Sie die Krallenschere mit der anderen Hand zum "Phantom-Schneiden"an einer Kralle an.
Üben Sie das einige Male, bevor Sie tatsächlich schneiden, damit Sie und Ihr Hund lernen, entspannt mit der Situation umzugehen. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich das Krallenschneiden vom Tierarzt, Züchter oder in einem Hundesalon zeigen.

Was brauche ich?
- Krallenzange /-schere (MUSS immer sehr scharf sein!!) *
- Taschenlampe und Bleistift zum Ausleuchten dunkler Krallen
- Hunde-Nagelfeile oder leistungsstarken Pediküre-Schleifer (nur kurz anwenden, wird schnell heiß!)
- erhöhte, rutschfeste Unterlage für den Hund (Sie werden merken, warum!)
- einen Hund, der im Idealfall "Pfötchen" kann (ggf. vorher trainieren)
- Leckerlies, streichelnde Hände und nette Worte

Sollten die Krallen nur leicht gekürzt werden müssen, kann eine Krallenfeile ausreichen. Sonst benötigt man eine Hunde-Krallenzange oder Krallenschere. Diese wirkt durch ihre runde Schnittfläche mit gleichmäßigem Druck von allen Seiten, um die Kralle sauber zu schneiden.  

Nagelscheren für den menschlichen Gebrauch sind für Hunde NICHT geeignet, da sie die Krallen quetschen und zu schmerzhaften Verletzungen führen.
Besonders bei stabilen und großen Krallen kann es mit billigen oder ungeeigneten Geräten (z.B. Kneifzange, Gartenschere) zu Splitterungen der Krallen und Quetschungen der Blutgefäße kommen, die sehr schmerzhaft für den Hund sind. 

Wie kürzt man Krallen richtig?
Auch Hundekrallen sind aus Horn, jedoch - anders als beim Menschen - von Nerven und Blutgefäßen durchzogen. Bei hellen Krallen kann man diese meist sehen ("Leben", "Kwik" oder "Quick" genannt), bei dunklen Krallen dagegen hilft manchmal das Durchleuchten mit einer Taschenlampe und Anzeichnen der Grenze mit einem Bleistift. Auf jeden Fall sollten schwarze Krallen aber nur scheibchenweise geschnitten werden, um zu prüfen, wie weit man gehen kann.
Wer unsicher ist, kann auch nur ein Stückchen schneiden und den Rest feilen.
Fangen Sie mit den Vorderläufen an. Das ist vor allem dann gut, wenn man noch unerfahren ist und gerade die ersten Schnitte tut. 

Es empfiehlt sich, Krallen nie schräg, sondern immer gerade zu kürzen, um die Schnittfläche so klein wie möglich zu halten. Positionieren Sie Ihren Hund so, dass Sie auf die Unterseite der Krallen blicken (und ggf. leuchten) können, beginnen Sie an der Spitze der Kralle und schneiden Sie ein winziges Stück ab. Prüfen Sie das Aussehen der Schnittfläche: wenn alles gut verhornt aussieht, können Sie ein weiteres "Scheibchen" abschneiden. Sobald sich das Aussehen der Schnittfläche ändert (eine weisse Struktur in der Mitte), ist die Gefäßgrenze bald erreicht. Ihr Hund wird Ihnen vermutlich auch ein "Feedback" geben (Wegziehen, Zucken). 

Vergessen Sie nicht, Ihren Hund für die erfolgreiche Zusammenarbeit zu belohnen und zu loben  Wink

Folgende Videos veranschaulichen sehr gut, wie es (nach einer gewissen Eingewöhnung) gehen kann.

Schneiden dunkler Krallen :
 


Schneiden heller Krallen:
 



Generell ist es hilfreich, nach dem Schneiden zu einer etwas feineren Feile zu greifen und Unregelmäßigkeiten auszubessern, um Verletzungen durch scharfe Schnittränder zu vermeiden. 

Feilen/Schleifen
elektrisch:



mit Hand: 




Autsch!
Sollten Sie versehentlich ein Blutgefäß verletzt haben, bewahren Sie Ruhe. Der kleine Schnitt tut dem Hund zwar kurz weh, und Krallenwunden bluten in der Regel stark, sind aber bei guter Versorgung der Wunde ungefährlich. Da jedoch, wie bei jeder Blutung, die Gefahr einer Entzündung besteht, ist es wichtig, nach dem Stillen der Blutung die Wunde zu desinfizieren. 

Sorgen Sie in den folgenden Tagen auch dafür, dass der Hund nicht unbedingt durch den größten Matsch und Dreck läuft, und säubern Sie die Wunde nach jedem Spaziergang, um Infektionen vorzubeugen.

Sollte die Verletzung schwerer sein oder sich entzünden, ist natürlich ein Besuch beim Tierarzt nötig.

Hilfsmittel
- Arztseife, kurz auf die Wunde gerieben, wirkt sofort blutstillend
- schmerzloses Wunddesinfektionsspray zum Desinfizieren 
- Jod-Tinktur stillt Blutung UND desinfiziert
- Zinkgel oder -pulver stillt Blutung beschleunigt Gerinnung

Viel Erfolg !  :blümchen:


 


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